Zwei Tote nach Schüssen in Brüssel – Täter auf der Flucht

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Walter
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Zwei Tote nach Schüssen in Brüssel – Täter auf der Flucht

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Die belgischen Zeitungen „Het Laatste Nieuws“ und „Le Soir“ berichten, dass es sich bei dem Tatverdächtigen vermutlich
um einen 45-jährigen Tunesier aus dem Brüsseler Stadtteil Schaarbeek handeln soll. Sein Name soll Abdesalem L. sein,
in sozialen Medien nutze er aber auch den Namen Slayem S. Wie der Sender RTBF berichtete, soll der Mann schon
in seiner Heimat wegen terroristischer Straftaten vor Gericht gestanden haben.
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Re: Zwei Tote nach Schüssen in Brüssel – Täter auf der Flucht

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Der mutmaßliche Täter ist tot. Der IS reklamiert die Tat für sich.
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Re: Zwei Tote nach Schüssen in Brüssel – Täter auf der Flucht

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Medien berichten.

Der mutmaßliche Attentäter von Brüssel ist nach Angaben der italienischen Regierung 2011 mit einem Flüchtlingsboot aus Tunesien
über die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa nach Europa gekommen. Der 45-Jährige, der am Dienstag nach dem Anschlag mit
zwei Toten erschossen wurde, sei dann nach einem zwischenzeitlichen Aufenthalt in Schweden 2016 von den italienischen Behörden
als radikaler Islamist eingestuft und auch beobachtet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Regierung.
Später sei er nach Belgien gegangen.
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Re: Zwei Tote nach Schüssen in Brüssel – Täter auf der Flucht

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Medien berichten

Nachlässigkeit kann manchmal katastrophale Folgen haben. Dies war beim Brüsseler Terroristen der Fall, der am
17. Oktober 2023 zwei schwedische Fußballfans in der belgischen Hauptstadt tötete. Was wäre, wenn die Tragödie
hätte vermieden werden können? Tatsächlich war die Person, die tunesischer Herkunft ist, den Polizeidiensten in Tunesien bereits bekannt.

Darüber hinaus forderten die tunesischen Behörden seit Juli 2022 seine Auslieferung, wohlwissend, dass der Mann
2011 aus Tunesien geflohen war, während er im Gefängnis saß und zu 26 Jahren Haft verurteilt wurde.

Nach Angaben der belgischen Behörden wurde das Auslieferungsersuchen der Staatsanwaltschaft in Brüssel anvertraut,
die es jedoch offenbar nicht geprüft hat. „Es handelt sich um einen schwerwiegenden Fehler“ , so die belgische Justiz.
Darüber hinaus hat der belgische Justizminister Vincent van Quickenborne am Freitag, den 20. Oktober 2023, seinen Rücktritt eingereicht.